VoIP: Die Telefonie-Revolution

Mit neuer Technik ist es nun möglich geworden
ohne jegliche Kosten ins deutsche Festnetz
zu telefonieren.
Jeder Haushalt, jedes Unternehmen mit monatlichen Telefonkosten von mehr als 25 Euro kann mit dieser Neuentwicklung sofort Geld sparen und das ohne irgendeinen Haken.
Die Telekommunikationsbranche steht hier in den kommenden Jahren vor einem gigantischen Umbruch.
Wir richten diese einfache und doch wirkungsvolle Möglichkeit, Monat für Monat Kosten zu senken, Vor-Ort für Sie ein.
Gerne können Sie sich natürlich auch in unseren Geschäftsräumen live überzeugen.
Sie wollen mehr wissen:

Der Bereich der IP-Telefonie, besser bekannt als Voice over IP (VoIP), umfasst das Telefonieren über ein Computernetzwerk basierend auf dem Internet Protokoll. Wird nun die IP-Telefonie für Gespräche über das Internet genutzt, spricht man landläufig von Internet-Telefonie.
Im Gegensatz zur herkömmlichen Telefonie werden bei VoIP die Sprachinformationen nicht über eine geschaltete Verbindung über das Telefonnetz übertragen, vielmehr werden die Informationen in IP-Pakete aufgeteilt, die auf nicht festgelegten Wegen in einem Netzwerk an ihr Ziel gelangen. Auch ein Vorteil gegenüber der normalen Telefonie liegt darin, dass sich VoIP das Netzwerk zur gleichzeitigen Verwendung mit anderen Kommunikationsdiensten teilen kann.
Es wird immer behauptet, dass VoIP eine "neue" Technologie ist, was jedoch keineswegs der Wahrheit entspricht. Bereits Anfang der 90er Jahre gab es die ersten Versuche und Softclients am Markt.
Nun, im Gegensatz zur Vergangenheit ist es vor allem durch den Ausbau der Anbindungen und durch starke Entwicklung im Bereich des DSL- und Breitbandinternets heute soweit, dass VoIP absolut gute Qualität bietet und im Anwenderbereich oft mehr Komfort und Flexibilität offeriert, als dies bei der herkömmlichen Telefonie der Fall ist.
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Die Funktion
In der Anwendung stellt sich VoIP für den Teilnehmer genau gleich dar, wie die Telefonie über das PSTN (Public Switched Telephone Network).
Der Anwender wählt eine Nummer, wartet bis sich sein Gegenüber meldet und beginnt mit diesem zu sprechen.
Genauso wie in der herkömmlichen Telefonie erfasst ein Mikrofon die Sprachdaten analog, überträgt diese aber nicht direkt, sondern überführt die Daten an einen Wandler, der diese digitalisiert und über Codecs in Audio-Binärformate umwandelt.
Ablaufschema eines VoIP Gesprächs
Es kommt nun auf den verwendeten Codec an, wie stark die Daten komprimiert werden.
Für die meisten Codecs wird ein Verfahren angewendet, das ähnlich wie bei mp3-Dateien, Informationen weglässt, die für das menschliche Gehör nicht aufnehmbar bzw. unwichtig sind. Durch diesen Vorgang erfolgt eine erhebliche Verkleinerung der Datenmenge und natürlich auch die für eine Übertragung benötigte Bandbreite. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das bereits erfolgreich im Mobilfunk eingesetzt wird.
Die verschiedenen Codec-Verfahren beherrschen die Kompression unterschiedlich gut. Um die Daten beim Empfänger wieder korrekt in Sprache umwandeln zu können, muss das empfangende Endgerät den selben Codec unterstützen wie der Absender.
Die Abstimmung der Codecs wird von heutigen Endgeräten automatisch erledigt und erfolgt für den Anwender unbemerkt.
Die auf diesem Wege umgewandelten Daten können entweder über ein internes oder externes Netzwerk transportiert werden.
Um dies zu ermöglichen werden die Daten in kleine Pakete aufgeteilt und damit benötigt das Gespräch nicht mehr die gesamte vorhandene Leitung/Bandbreite. Um Funktion und Qualität zu gewährleisten muss für den Transport eine gewisse Mindestgeschwindigkeit gegeben sein.
Ablaufschema eines VoIP Gesprächs über das Web

Über diese Mindestgeschwindigkeit hinaus wird die entstehende Verzögerung als störend empfunden.
Werden daher nun gleichzeitig mit einem Gespräch noch andere Pakete über ein und dasselbe Netzwerk übertragen oder empfangen (z.B. Downloads aus dem Internet oder interne Abfragen von Datenbanken) so kann es zu Einschränkungen kommen, die ein qualitativ hochwertiges Gespräch nicht mehr zulassen.
Resultierend aus diesem Umstand ist festzustellen, dass z.B. Internet-Telefonie nur dann in professionellem Umfeld eingesetzt werden soll, wenn entsprechende Bandbreite (DSL- oder Breitband-Internetanschluss) vorhanden ist und eben auch Endgeräte die wirklich für diesen Einsatz geschaffen/konzipiert sind.
Lösungen über eine ISDN-Modemverbindung und Soft-Clients auf Rechnern sind zwar für den privaten Einsatz ganz lustig, die Sprachqualität als auch die Performance der technischen Vorteile von VoIP, die bei derartigen Konfigurationen entstehen, eignen sich mit Bestimmtheit nicht für z.B. ein Telefonat mit einem Kunden.
Die Codecs
In der Anwendung der IP-Telefonie ist die Wahl eines Codecs immer ein Kompromiss zwischen der bestmöglichen Sprachqualität und der kleinstmöglichen Datenübertragungsmenge. Neben der Kompression der Daten ist auch der verwendete Algorithmus entscheidend für die Sprachqualität.

Professionelle und businessfähige Endgeräte nehmen die Wahl und auch eventuell die Änderung des Codecs während eines Gespräches selbständig vor und der Anwender ist mit derartigen Dingen nicht belastet.
Internet-Telefonie - Der Verbindungsaufbau und die Abwicklung der Verbindung
Grundvoraussetzung, damit eine Verbindung zu einem bestimmten Benutzer aufgebaut werden kann, ist, dass dessen Adresse eindeutig und bekannt ist.
Theoretisch wird im Internet jeder Benutzer über eine IP-Adresse identifiziert. Praktisch ist es jedoch so, dass den meisten Benutzern keine festen IP-Adressen zugewiesen werden. Vielmehr wird bei jeder Einwahl eine Adresse dynamisch zugeteilt. Auch verwenden viele Anwender einen Router der es ermöglicht, mehrere Geräte über ein und die selbe IP-Adresse mit dem Internet zu verbinden.
Beispiel einer VoIP-Verbindung

Man sieht also, es ist nicht ohne weiteres möglich zu erkennen, unter welcher IP-Adresse ein gewünschter Gesprächspartner erreichbar ist.
Die Lösung für dieses Problem liegt in der Verwendung von VoIP-Servern die im Internet verbunden sind und professionellen Endgeräten.
Das Endgerät konnektiert sich bzw. meldet sich beim Server an und teilt diesem mit, welche IP-Adresse es benutzt. Der Server speichert dies ab und wenn eine Verbindung zu diesem Teilnehmer hergestellt werden soll, wird anhand dieser Daten ver-bunden.